Katholischer Kirchenchor C├Ącilia 1965 He├čloch


Am Dienstag, dem 27.02.2018 findet um 20.00 Uhr im Hause St. Sebastian die Jahreshauptversammlung des Kath. Kirchenchores
C├Ącilia 1965 He├čloch statt. Hierzu werden alle Mitglieder recht herzlich eingeladen.

Tagesordnung:

1.Begr├╝├čung durch die 1. Chorsprecherin
2. Totengedenken und Gebet f├╝r die verstorbenen Mitglieder
3.Jahresbericht des Chorteams
4.Jahresbericht des Chorleiters
5. Bericht der Kassenverwalterin
6. Bericht der Kassenpr├╝fer
7.Bestellung der Kassenpr├╝fer f├╝r das Jahr 2018
8.Musikalisches Programm f├╝r das Jahr 2018
9.Verschiedenes (schriftliche Antr├Ąge k├Ânnen eingereicht werden)

gez.
Das Chorteam

 

Das Fastenhirtenwort unseres Bischofs Peter Kohlgraf

Teilen lernen, beten lernen, dem├╝tig werden ÔÇô
der heilige Martin als Begleiter f├╝r das Bistum MainzBischof

Liebe Schwestern und Br├╝der im Bistum Mainz!
Zur Fastenzeit sende ich Ihnen die herzlichsten Segensw├╝nsche. M├Âgen die vierzig Tage der Umkehr und Vers├Âhnung eine Zeit sein, die uns alle Gott und dem Mitmenschen n├Ąher bringt.
Nach der Bischofsweihe am 27. August des vergangenen Jahres durfte ich in unterschiedlichen Gremien des Bistums und unter anderem auch mit den Dekanen ├╝ber die Zukunft der Seelsorge im Bistum Mainz sprechen. Weitere Gespr├Ąche werden folgen. So besuche ich im ersten Halbjahr 2018 alle Dekanate. Auf diese Weise hoffe ich, einen differenzierten Einblick in die Situationen vor Ort zu bekommen. Viele Menschen erwarten, dass bald Ideen auf dem Tisch liegen. Wir haben auch bereits ├╝ber konkrete Fragen diskutiert. Ich bitte Sie jedoch darum, dass wir uns Zeit nehmen zum Hinschauen, zum geistlichen Innehalten und zum Austausch, damit k├╝nftige Wege keine isolierten Ideen des Bischofs oder einzelner Personen sind, sondern gemeinsame Anliegen. Derzeit holen wir Erfahrungen aus anderen Di├Âzesen ein, die uns helfen sollen, f├╝r uns passende Schritte zu entwickeln. Vor jeder Aktivit├Ąt, die wir entfalten, scheint es mir jedoch wichtig zu beschreiben, was die Aufgabe der Kirche heute sein muss. Wenn wir in dieser Frage eine gemeinsame Vision haben, werden wir auch im Konkreten sinnvoller handeln k├Ânnen.
Unser Bistumspatron ist der heilige Martin von Tours (316-397). Besonders in und um Mainz herum finden sich zahlreiche Martinspatrozinien, Kirchen und Schulen sind nach ihm benannt. Mindestens seit dem 8. Jahrhundert tr├Ągt der Dom in Mainz seinen Namen. Aber auch ├╝ber Mainz hinaus genie├čt er hohe Verehrung. Der europ├Ąische Martinsweg, der 2016 er├Âffnet wurde, f├╝hrt auch durch unser Bistum. Martin ist ein wirklich europ├Ąischer Heiliger: im heutigen Ungarn geboren, in Frankreich gestorben, durch seine T├Ątigkeit in vielen Regionen Europas pr├Ąsent. Es lohnt sich, einen k├╝nftigen Weg von ihm begleiten und inspirieren zu lassen. An seinem Leben und Wirken l├Ąsst sich ablesen, wie das kirchliche Leben auch heute dem Evangelium gem├Ą├č gestaltet werden kann.

1. Mit dem heiligen Martin eine Kirche des Teilens werden
Nat├╝rlich f├Ąllt einem die Szene am Stadttor von Amiens ein, die sein Biograph Sulpicius Severus (*355) ├╝berliefert hat. Sie wird bis heute in vielen Orten am Martinstag nachgespielt und zeigt Kindern und Erwachsenen einen Heiligen, der den Mantel mit dem Bettler teilt. Tats├Ąchlich ist dieses Verhalten f├╝r Martin typisch. Nachdem sein Vater ihn als 15-J├Ąhrigen zum Milit├Ąrdienst angemeldet hatte, bekam er standesgem├Ą├č einen Sklaven zugeteilt. Statt sich von ihm bedienen zu lassen, behandelt er ihn als ebenb├╝rtig. Der Herr zieht dem Sklaven die Schuhe aus, er putzt dessen Schuhe, er bedient ihn beim Essen, das sie gemeinsam einnehmen. Der Sklave wird zum Freund. Seinen Kameraden begegnet Martin mit Freundlichkeit, Geduld, Demut und Friedfertigkeit, was ihm deren Zuneigung und Bewunderung einbringt. Seinen Sold gibt er an Bed├╝rftige, Arme und Kranke weiter. ├ťbrigens zeigen die fr├╝heren Darstellungen der Szene mit dem Bettler Martin nicht auf dem Pferd sitzend, sondern Martin mit dem Bettler Auge in Auge. Das sind nicht nur freundliche Geschichten. Sie zeigen einen Menschen, dem das Evangelium in Fleisch und Blut ├╝bergegangen ist. F├╝r unsere Zukunft stelle ich mir eine Idee von Seelsorge vor, die das Evangelium zur Grundlage nimmt und auf die Not der Zeit und der einzelnen Menschen antwortet. An erster Stelle kann dann nicht mehr die Frage stehen, wie wir Bestehendes erhalten, sondern wie wir das, was wir haben, f├╝r andere Menschen einsetzen k├Ânnen. Das ist ein grunds├Ątzlicher Haltungswechsel. Kirche ist kein Selbstzweck, sie ist berufen, den Weg Christi zu den Menschen zu gehen. Eine solche Haltung wird zwangsl├Ąufig konkret, auch wenn es um die Frage geht, wie wir unser Geld gestalterisch und verantwortungsvoll verwenden k├Ânnen. Es geht nicht um Selbsterhalt, sondern letztlich um selbstlosen Dienst. K├Ânnen wir es akzeptieren, dass andere in der Kirche f├╝r ihre Anliegen und Projekte finanzielle Mittel bekommen, die uns selbst vielleicht beschnitten werden? Der Haltungswechsel muss sich auch darin zeigen, dass caritatives Handeln nicht allein Sache von Spezialisten unserer Caritas ist, sondern Auftrag jedes und jeder Getauften. Viele Menschen engagieren sich ja in unseren Gemeinden, Verb├Ąnden und an vielen Orten, wo Hilfe gebraucht wird. Den haupt- und ehrenamtlich T├Ątigen in der Caritas danke ich herzlich, denn sie geben ein Zeugnis des gelebten Evangeliums.
Martin teilt jedoch nicht nur materiell. Er teilt seine Zeit, sein Leben, seine Aufmerksamkeit. Und er teilt seinen Glauben. Neben den vielen diakonischen Feldern m├╝ssen wir eine neue Freude und Begeisterung f├╝r das Teilen des Glaubens entwickeln. Martin ist verk├╝ndigend unterwegs, und er thematisiert seinen Glauben. Er kann aus seinem Glauben heraus sogar Wunder wirken, die Welt ver├Ąndern. Wir m├╝ssen uns der Tatsache stellen, dass der christliche Glaube nicht mehr selbstverst├Ąndlich von Generation zu Generation weitergegeben wird. Umso dankbarer bin ich allen M├╝ttern und V├Ątern, die sich bem├╝hen , dass in ihrer Familie der Glaube zur Sprache kommt. Wir werden aber mehr und mehr eine Katechese entwickeln m├╝ssen, die nicht nur Kinder und Jugendliche im Blick hat. Auch das erfordert ein erhebliches Umdenken. Glauben weiterzugeben darf auch nicht nur ein Thema Hauptamtlicher sein, sondern jedes und jeder Getauften, denen der Glaube an Gott wichtig ist. Eine Kirche, die den Glauben nicht in die ├ľffentlichkeit bringt, verr├Ąt ihren Auftrag. Die Priester, Diakone, Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie unsere Erzieherinnen und Erzieher, die Religionslehrerinnen und -lehrer leisten hier einen grundlegenden Dienst. Daneben engagieren sich viele Frauen und M├Ąnner ehrenamtlich f├╝r die Weitergabe des Glaubens. Aber wir alle d├╝rfen unsere Verantwortung nicht auf sie allein abw├Ąlzen.

2. Mit dem heiligen Martin eine Kirche des Betens werden
Martin gr├╝ndet Kl├Âster, in denen Menschen leben, die sich von seiner Liebe zum Gebet anstecken lassen. Aus dem Gebet heraus entsteht die Mission, die Sendung in die Welt. F├╝r Martin ist die Liturgie und das pers├Ânliche Beten eine unverzichtbare Quelle. Wenn wir uns auf neue Wege im Bistum begeben, dann geht es nicht darum, immer noch mehr und noch mehr zu tun. Unser Handeln wird dann sinnvoll, wenn es aus dem Vertrauen auf Gott kommt, aus seinen Quellen. Bei Martin stehen Liturgie und Gebet nicht isoliert neben anderen T├Ątigkeiten, sondern sie sind Antrieb f├╝r die Mission und seine Zuwendung zur Welt. Ich stelle mir vor, dass er das, was er in der Welt und bei den Begegnungen erlebt hat, dann wieder in die Liturgie und in das Gebet mitgenommen hat. Martin steht nicht f├╝r eine Fr├Âmmigkeit eines R├╝ckzugs in eine fromme, heile Welt. Er ermutigt uns heute, nach einer Fr├Âmmigkeit zu suchen, die sich in der Welt bew├Ąhrt, die auch intellektuell reflektiert auskunftsf├Ąhig bleibt.

3. Mit dem heiligen Martin eine dem├╝tige Kirche werden
Die Legende berichtet, wie sich Martin str├Ąubt, Bischof zu werden. Er muss bei vielen seiner Mitbr├╝der erleben, wie sie sich ├╝ber die Macht definieren, sich beim Kaiser als H├Âflinge andienen, um sich und ihren finanziellen und gesellschaftlichen Status zu sichern. Martin lebt auch als Bischof weiter in der Klosterzelle, er tr├Ągt bescheidene Kleidung, er zeigt bei Gelegenheit dem Kaiser, dass ihn dessen weltliche Macht nicht beeindruckt. Martin ermutigt zur kirchlichen Selbstkritik und Selbstbescheidung. Wir reden in der Kirche und in manchen Debatten zu viel ├╝ber Macht. Wir werden auch in der Kirche anerkennen m├╝ssen, dass wir an pastoraler Macht ├╝ber Menschen und vielleicht auch an politischem Einfluss verlieren. Ich finde das nicht schlimm. Ein Beispiel mag dies belegen. Die teilweise heftigen Diskussionen um Aussagen des Papstes ├╝ber Ehe, Familie und den Umgang mit Menschen in verwundeten Situationen zeigen, dass wir uns nicht leicht damit tun. Das hei├čt ja nicht, dass wir nicht den Anspruch der Kirche und unsere Ideale vertreten m├╝ssten. Der einzige Weg jedoch, sie zu vermitteln, besteht heute darin, mit Argumenten zu ├╝berzeugen und die Gewissen bilden zu helfen; und er besteht darin, Menschen in den unterschiedlichen Situationen Unterst├╝tzung und Begleitung anzubieten, die ihrer Situation und dem Evangelium gleicherma├čen gerecht werden. Der Biograph des heiligen Martin betont ausdr├╝cklich, dass seine wichtigsten Haltungen Demut und Gnade waren ÔÇô gute Haltungen, auch heute den Menschen zu begegnen. Was die politische Dimension kirchlichen Lehrens und Handelns angeht, werden wir uns nicht in das stille K├Ąmmerlein verbannen lassen. Der heilige Martin steht aber f├╝r eine prophetische Distanz zu weltlicher Macht und zum Besitz, sollte sich die Kirche hierin zu sehr beheimaten.
Teilen lernen, beten lernen, selbstkritisch bleiben ÔÇô der heilige Martin m├Âge uns f├╝rbittend begleiten und an die Hand nehmen. Er ist ein guter Patron f├╝r unsere Wege, die wir gehen.

Mit Gru├č und Gottes Segen im Namen des + Vaters, des + Sohnes und des + Heiligen Geistes bin ich Ihr

+Peter Kohlgraf
Bischof von Mainz

Mainz, am 1. Fastensonntag 2018

 

 

Sternsingeraktion 2018 gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und Weltweit

Die Sternsinger Aktion oder auch Aktion Dreik├Ânigssingen ist die gr├Âsste Spendenaktion von Kindern f├╝r Kinder weltweit. Die Sternsinger gehen zur├╝ck auf die Sterndeuter, welche im Matth├Ąus Evangelium dem neugeborenen Jesuskind die Ehre erweisen und die 3 Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe ├╝berbringen. Heutzutage bringen die Sternsinger den Menschen in der Pfarrei und weltweit den Segen Gottes von der Krippe und schreiben ihn ├╝ber die T├╝ren der Menschen in lateinischer Form: 20*C+M+B+18. Die Jahreszahlen stehen hierbei f├╝r das kommende Jahr, die Buchstaben f├╝r

ÔÇ×Christus Mansionem BenedicatÔÇť, zu Deutsch ÔÇ×Christus segne dieses HausÔÇť.

Sternsinger 2018-13

 Neben dem ├ťberbringen des Segens singen die Sternsinger f├╝r die Menschen und sammeln Spenden f├╝r Kinder in der Dritten Welt.
Organisiert wird die Spendenaktionvom Kindermissionswerk, welches jede Aktion unter ein Motto stellt. Das Motto der Aktion 2018 lautet:
ÔÇ×Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit!ÔÇť Neben dem j├Ąhrlichen Motto wird auch ein Beispielland vorgestellt, welches exemplarisch die Projekte vorstellt, welche durch die Spenden unterst├╝tzt werden. Neben den Projekten im Beispielland Indien in der Aktion 2018werden jedoch noch viele weitere Projekte finanziell unterst├╝tzt. Die j├Ąhrlich gesammelten Spenden belaufen sich dabei auf rund 45 Millionen ÔéČ.
Weitere Informationen auch zur aktuellen Aktion finden Sie unter: https://www.sternsinger.de/
 

Danke an alle die diese Aktion wieder unterst├╝tzt haben !!

In die k├Âniglichen Gew├Ąnder von Kaspar, Melchior und Balthasar hatten sich mehr als 50 Kinder aus unseren Gemeinden geh├╝llt. Begleitet wurden die kleinen K├Ânige von jugendlichen und erwachsenen Betreuern. Ohne diesen tollen Einsatz der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen w├Ąre das Sternsingen in unseren Gemeinde nicht m├Âglich", bedankt sich daher Diakon Georg Diederich bei den aktiven Mitstreitern von Klein bis Gro├č .

Die Sternsinger unserer Gemeinden Dittelsheim-Hessloch, Frettenheim und Dorn-D├╝rkheim sammelten      
 zusammen 6000ÔéČ

 

Sternsinger 2018-Dorn-D├╝rkheim

Dorn-D├╝rkheimer Sternsinger sammeln 1.500 Euro
f├╝r Kinder in Not
24 Sternsingerinnen aus Dorn ÔÇô D├╝rkheim kamen dieser Aufforderung gerne nach.
Am 07. Januar waren die Kinder und Jugendliche als Heilige Drei K├Ânige gekleidet in den Strassen unterwegs, brachten den Menschen den Segen ÔÇ×Christus segne dieses HausÔÇť und sammelten f├╝r Not leidende Kinder in aller Welt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 1.500 Euro kamen bei der diesj├Ąhrigen Sternsinger-Aktion zusammen.
Dank an alle Helfer und Helferinnen.
Mein besonderer Dank gilt Frau Irmgard Giloth und Herr Heil f├╝r die Unterst├╝tzung im ev. Gemeindehaus: f├╝r die Mithilfe und Sorge beim Essen und Trinken f├╝r unsere Sternsinger nach der Aktion. Dank an die ev. Kirchengemeinde, die uns kurzfristig den Saal zur Verf├╝gung stellte.

 


Dank an alle Spenderinnen und Spender in den H├Ąusern und beim Neujahrsempfang in der Gemeindehalle, besonders f├╝r die Freundlichkeit gegen├╝ber unseren Sternsingerinnen.

Diakon Reinhold Lang

 


>>zur├╝ck<< 


 Aktualisiert   18 Feb, 2018 
 

Aktuelles GOWEBCounter by INLINE
Dittelsheim-He├čloch
Gottesdienstzeiten
Sankt-Jakobus
Sankt-Peter und Paul
Sankt-Georg
Sankt-Josef
Sankt-Johann Baptist
Aktuelles
Seelsorger
Dienste u. Gruppen
Gremien
Impressum
Impulse / Predigten
Kath. Kindergarten
Der Jakobsweg
Haus St. Sebastian
Haus St. Michael
Kirchenchor Westhofen
Kirchenchor-Hessloch