Die Orgel ist zweifelsohne die Königin der Musikinstrumente.
Kein zweites Instrument, erreicht nur ansatzweise die räumlichen Ausmaße,
die Kompliziertheit des technischen Aufbaus, die klangliche Pracht und Vielfalt und nicht zuletzt den monumentalen „Sound“ einer modernen Kirchenorgel.
Seit jeher sind die Menschen fasziniert von dem wunderbaren „Monstrum“ der Klangerzeugung. Die Geschichte der Orgel ist eng verknüpft mit der Geschichte der Kirche. Welcher Mensch assoziiert nicht sofort mit dem Begriff „Orgel“ den sakralen Bau einer großen Kirche? Einen überdimensionalen großen Raum mit riesiger Kuppel, an der die Klangwogen reflektiert werden und quasi jenen „heiligen Hall“ erzeugen, der viele in die Kirchen strömen lässt. Die Orgel als Instrument Gottes?

 

Orgel heute

 

 

Die Orgel der katholischen Pfarrkirche Dittelsheim-Heßloch

 

Die ursprüngliche Orgel der katholischen Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. stammte aus der Werkstatt Stumm und wurde 1811 als Brüstungsorgel erbaut. Von diesem Instrument existiert leider nur noch das Prospektgehäuse mit seinen Schnitzereien.
 

Das Instrument wurde 1910 durch die Fa. Körfer umgebaut, bekam neue Laden und neues Pfeifenwerk. Das Prospektgehäuse wurde als Oberteil des neuen Instrumentes wiederverwendet. Die Orgel mit 20 Registern steht nun selbstständig in der Mitte der Empore. Der Spieltisch stand mittig vor der Orgel.
1968 wurde die Orgel schliesslich von der Fa. Breitmann nochmals erheblich umgebaut. Eine elektropneumatische Spielanlage wurde eingebaut. Der neue Spieltisch befindet sich jetzt auf der rechten Emporenseite, die Gebläseanlage unter einem Chorpodest auf der linken Seite.
Eine Veränderung der Disposition und des Pfeifenwerkes inkl. der Windladen (Pfeifenstöcke) wurde ebenfalls vorgenommen.

 

 

 

 

Im Gehäuse liegt auf Prospekthöhe die Lade des Hauptwerks, darunter das Oberwerk, dahinter das Pedal. Die Laden und ein Großteil der Pfeifen stammen von der Fa. Körfer aus dem Jahre 1910. Die Metallpfeifen, die Prospektpfeifen und drei Glocken mussten in der Kriegszeit abgegeben werden. Nach dem Krieg wurden aus Kostengründen minderwertige Zinkpfeifen eingebaut.
1998 musste unsere Orgel renoviert werden nachdem sie nur noch schwer spielbar war, viele Register waren ausgefallen oder total verstimmt. Seit dem Patronatsfest St. Jakobus der Ältere am 26.7.98 klingt unsere Orgel wieder mit allen 20 Registern.
Seit Pfingsten 1998 arbeitete Herr Orgelbaumeister Börner aus Rodenbach an unserer Orgel. Er hat mit viel Können und Fingerspitzengefühl dieses Instrument renoviert so dass wir in unserer Kirche wieder Musik erklingen lassen können, wie es in einem Gotteshaus üblich ist. Auch in Zeiten elektronischer Instrumente wird eine Orgel dieser Art ihre Bedeutung haben und es ist zu hoffen, dass dieses Instrument auch künftigen Generationen einen wunderbaren Klang vermittelt.
Die Kosten der Arbeiten betrugen etwa 53 000 DM. Von den ca.1300 Pfeifen wurden 41 Prospektpfeifen (Prinzipal 8) ausgetauscht die 1920 als Ersatz für die im Krieg abgegebenen Originalpfeifen eingebaut wurden.

 

 

erstes Manual

Gedackt
Principal
Flöte
Oktave
Salicional
Rohrflöte
Quinte
Oktave
Mixtur
Trompete

16
8
8
4
4
4
2 2/3
2
4f
8

zweites Manual

Quintadena
Gedeckt
Principal
Kleingedackt
Waldflöte
Scharffzimpel

8
8
4
4
2
4f

Pedal

Principalbass
Subbaß
Oktavbaß
Choralbaß

16
16
8
4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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