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Wilkommen

Auf diesen Seiten erfahren Sie Wissenswertes ├╝ber die Pfarrgruppe Am Jakobsweg, ├╝ber ihre Kirchen, ihre Geschichte, aber auch das gemeindliche Leben, die Gottesdienste und Seelsorge in unseren Gemeinden.
Zur Pfarrgruppe Am Jakobsweg geh├Âren die Pfarrgemeinden St. Jakobus in Dittelsheim-Hessloch mit den Filialen St. Georg in Frettenheim und St. Josef in Dorn-D├╝rkheim und Hillesheim sowie die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Westhofen mit der Filiale St. Johann Baptist in Monzernheim.

Seit 2022 ist Propst Tobias Sch├Ąfer Pfarradministrator der Gemeinden der Pfarrgruppe.
Er ist zugleich Leiter des Pastoralraumes Worms und Umgebung, sowie Propst am Dom St. Peter zu Worms
(www.wormser-dom.de).

 

Kita Arche Noah in Dittelsheim-He├čloch

Die Ortsgemeinde hat der Kirchengemeinde die Tr├Ągerschaft und den Finanzierungsvertrag f├╝r die Kita Arche Noah in Dittelsheim-He├čloch gek├╝ndigt. Es laufen momentan Verhandlungen und Gespr├Ąche mit dem Ziel, die Tr├Ągerschaft auch weiterhin f├╝hren zu k├Ânnen. In der j├╝ngsten Ausgabe des Amtsblatt der VG Wonnegau (Nr. 29/2022) hat die Ortsgemeinde nun unter den Amtlichen Bekanntmachungen Vorw├╝rfe gegen die Kirchengemeinde erhoben, die nicht den Tatsachen entsprechen.

 

Mit der nachfolgenden Richtigstellung wollen wir unsererseits die ├ľffentlichkeit umfassend informieren:

Der Gemeindevorstand der Ortsgemeinde Dittelsheim-He├čloch hat im Amtsblatt Nr. 29/2022 vom 22.07.2022 ├╝ber die Situation der Kita Arche Noah informiert. In dieser Stellungnahme werden Vorw├╝rfe gegen die Kath. Kirchengemeinde St. Jakobus d.├ä. als Tr├Ąger der Einrichtung erhoben, die nicht den Fakten entsprechen. Deshalb sieht sich die Kath. Kirchengemeinde zu dieser Richtigstellung veranlasst. In Ihrer Stellungnahme wirft der Gemeindevorstand der Kirchengemeinde Vertragsbruch in zwei F├Ąllen vor und f├╝hrt diese als Gr├╝nde f├╝r die K├╝ndigung an. Dem widerspricht die Kirchengemeinde ausdr├╝cklich.

 

Zum Vorwurf, die Kirchengemeinde wolle sich nicht an Ausbau und Erweiterung der Kita beteiligen:

Dies ist sachlich und juristisch nicht richtig. Juristisch regelt der bisherige Vertrag in ┬ž 1 Abs. 2: ÔÇ×Die Einrichtung wird vorrangig gem├Ą├č dem augenblicklichen Bedarf f├╝r 3 Gruppen ÔÇŽ konzipiertÔÇť. An keiner Stelle ist im bestehenden Vertrag eine Verpflichtung vereinbart, eine potentielle Erweiterung finanziell mitzutragen. Eine Erweiterung war in dem Vertrag nicht vorgesehen, die Beteiligung oder Nichtbeteiligung kann daher kein K├╝ndigungsgrund f├╝r den bestehenden Vertrag sein. Sachlich hat die Kirchengemeinde mehrfach bereits ausdr├╝cklich in einem Schreiben vom ÔÇŽ. der Ortsgemeinde gegen├╝ber Ihre Bereitschaft signalisiert, eine Erweiterung mitzutragen und auch f├╝r eine um zwei Gruppen vergr├Â├čerte Kita die Tr├Ągerschaft zu ├╝bernehmen. Dieses Angebot hat der Verwaltungsrat in seiner j├╝ngsten Sitzung erneuert.

Fakt ist, dass sich Kirchengemeinde und Bistum nicht an den Bau- und Betriebskosten f├╝r die zus├Ątzlichen Gruppen beteiligen k├Ânnen. Sie sind aber nach wie vor bereit, sich im bisherigen Umfang an den Personal-, Sach- und Betriebskosten zu beteiligen und ihre Eigenleistung einzubringen. Es ist eine seit Jahren den Kommunen bekannte Richtlinie der katholischen Kirche im Bistum Mainz, dass Erweiterungen an von kirchlichen Tr├Ągern betriebenen Kitas nur dort m├Âglich sind, wo der Neubau und der Betrieb der zus├Ątzlichen Gruppen die Kirche nicht zus├Ątzlich finanziell belastet. Da die Erf├╝llung des Rechtsanspruches auf einen Kita-Platz letztlich eine Sache der Kommune ist, ist es auch eine Pflichtaufgabe der Kommune, die Pl├Ątze zu schaffen und das Geld daf├╝r bereit zu stellen. Das ist unabh├Ąngig von der Tr├Ągerschaft der Einrichtung.

 

Zum Vorwurf, durch ├ťbertragung der Kita an den Zweckverband Unikathe habe die Kirchengemeinde sich selbst die Vertragsgrundlage entzogen

Dem Zweckverband ist es eigen, dass er zwar eine eigene K├Ârperschaft ├Âffentlichen Rechts ist, deren Mitglieder aber die Kirchengemeinden sind, die auch bisher Tr├Ąger einer Kita waren. Fakt ist, dass die Ortsgemeinde der Kirchengemeinde den Vertrag gek├╝ndigt hat zu einem Zeitpunkt, als der Zweckverband noch gar nicht gegr├╝ndet war (Gr├╝ndung Unikathe 01 .07.2022). Ein Betriebs├╝bergang ist zwar mittelfristig intendiert, aber muss nat├╝rlich mit der Ortsgemeinde eigens verhandelt werden. Die Gr├╝ndung des Zweckverbandes nun nachtr├Ąglich als K├╝ndigungsgrund heranzuziehen, ist von daher h├Âchst fragw├╝rdig und unredlich und offensichtlich ein nachgeschobener Grund, der auch bisher in den Gespr├Ąchen uns gegen├╝ber nicht ge├Ąu├čert wurde.

 

Zum Vorwurf, der Zweckverband verlange k├╝nftig ÔÇ×├╝ber 50.000 Euro zur Mitfinanzierung seines aufwendig strukturierten VerwaltungsapparatesÔÇť:

Das ist eine bewusste Falschbehauptung, der klar widersprochen werden muss. Richtig ist: nach der K├╝ndigung hat die Kirchengemeinde unterst├╝tzt vom Bistum der Ortsgemeinde einen eigenen Vertragsentwurf f├╝r einen neuen Vertrag zukommen lassen mit der Bitte um Stellungnahme, ob darin eine Verhandlungsgrundlage gesehen werden kann. Eine formelle Stellungnahme der Ortsgemeinde ist bis heute nicht erfolgt. In diesem Entwurf wurde f├╝r den Overhead ein hypothetischer Ansatz von 10% an den Gesamtkosten veranschlagt. In mehreren Gespr├Ąchen hat die Kirchengemeinde nachweislich deutlich gemacht, dass es sich um einen ersten Verhandlungsaufschlag handelte, ├╝ber den geredet werden muss und kann. Nicht mehr und nicht weniger. Auf diesen Sachverhalt wurde auch in den j├╝ngsten Gespr├Ąchen zwischen Kirchengemeinde und Ortsgemeindevorstand ausdr├╝cklich hingewiesen ÔÇô im Protokoll dokumentiert. Wenn die Ortsgemeinde nun dennoch ├Âffentlich die Behauptung einer solchen Forderung erhebt und damit den Vorwurf der Verschwendung von Steuermitteln verbindet, ist das in unseren Augen durchsichtige Polemik. Zumal auch der Ortsvorstand wei├č, dass der Overhead, auch wenn er in kommunaler Tr├Ągerschaft von der Verbandsgemeindeverwaltung ├╝bernommen wird, nicht kostenfrei passiert, sondern aus Steuergeldern finanziert werden wird.

 

Weiterhin ist uns wichtig ├Âffentlich klarzustellen:

  • Der Gemeinderat der Ortsgemeinde hat mit dem Schreiben vom 18.08.2021 den bestehenden Vertrag ├╝ber Errichtung und Betrieb der Kita einseitig gek├╝ndigt. In dem K├╝ndigungsschreiben wurden keine Gr├╝nde angef├╝hrt, vielmehr hat die Ortsgemeinde mitgeteilt, sie werde wegen Neuverhandlung eines Nachfolgevertrages auf die Kirchengemeinde zugehen.
  • Fakt ist: Die Kath. Kirchengemeinde hat schon vor der erfolgten K├╝ndigung mehrfach der Orts- und der Verbandsgemeinde gegen├╝ber ihre grunds├Ątzliche Bereitschaft signalisiert, dass die bestehende Kita zeitnah um zwei Gruppen erweitert werden kann, zum Beispiel in einem Schreiben vom 08.06.2021.
  • Fakt ist auch: Die Kirchengemeinde hat mehrfach deutlich gemacht, dass sie bereit ist, sich auch weiterhin im 2001 und 2004 vertraglich vereinbarten Umfang an den Kosten f├╝r den Betrieb, und im Umfang unseres Eigentumsanteils am Geb├Ąude (16,5%) an der Bauunterhaltung zu beteiligen. Allein unser Anteil an den Sach- und Personalkosten betr├Ągt pro Jahr aktuell ├╝ber 55.000 Euro. Nicht mitgerechnet sind Overheadleistungen wie die vom Bistum ├╝bernommene zentrale Finanzbuchhaltung, die Lohnbuchhaltung, die Personalverwaltung und so fort. Au├čerdem nicht mitgerechnet sind die ehrenamtlich eingebrachten Leistungen, die die Kirchengemeinde erbringt, etwa in der Personalbetreuung oder in zahlreichen weiteren Arbeiten rund um die Kita.
  • Das Kita-Zukunftsgesetz Rheinland-Pfalz (┬ž 5 Abs. 2) regelt klar, dass sich freie Tr├Ąger mit einer ÔÇ×angemessenen EigenleistungÔÇť an den Kosten zu beteiligen haben. Wir sind der Meinung, dass unser Anteil durchaus den Anforderungen einer ÔÇ×angemessenen EigenleistungÔÇť entspricht und wir sind ausdr├╝cklich bereit, diese auch weiterhin einzubringen.
  • Das Kita-Zukunftsgesetz regelt auch (┬ž 5 Abs. 1), dass der ├Ârtliche Tr├Ąger der ├Âffentlichen Jugendhilfe auf ÔÇ×eine bedarfsgerechte Vielfalt von Tr├ĄgernÔÇť hinzuwirken habe, um die Aus├╝bung des Wahl- und Wunschrechts der Eltern zu gew├Ąhrleisten. Angesichts der Tatsache, dass es in Dittelsheim-He├čloch bereits eine von der Kommune getragene Einrichtung gibt, wird die Tr├Ągervielfalt durch die geplante ├ťbernahme der Kita Arche Noah in kommunale Tr├Ągerschaft ausgehebelt. Insofern halten wir die Entscheidung f├╝r rechtswidrig.

Abschlie├čend verweist die katholische Kirchengemeinde auf die mehr als 100-j├Ąhrige Geschichte der katholischen Kita in He├čloch, die mit dem Neubau der Kita Arche Noah 2001/2002 fortgesetzt wurde. Bereits lange bevor die Kommune in der Kinderbetreuung eine ├Âffentliche Aufgabe wahrgenommen hat, hat die Kirchengemeinde sich in diesem Bereich zum Wohl der B├╝rgerinnen und B├╝rger engagiert. Die K├╝ndigung der Tr├Ągerschaft w├╝rde eine viele Generationen ├╝bergreifende erfolgreiche Arbeit ohne Not beenden. Seitens der Kirchengemeinde sind wir bereit, alles daf├╝r zu tun, damit diese Erfolgsgeschichte weitergehen kann.

 

Dittelsheim-He├čloch, 22. Juli 2022

Für den Verwaltungsrat der Kath. Kirchengemeinde St. Jakobus d.Ä.

Unterschrift Sch├Ąfer

 

 

Die Kirchen der Pfarrgemeinde

 

Die Links unter den Bildern zeigen ihnen wissenswertes ├╝ber die einzelnen Kirchengemeinden.

 

Kirche-HesslochKirche_Westhofen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirche_Frettenheim

 

 

 

 

 

 

 

Kirche_Monzernheim

 

 

 

 

 

 

Kirche_Dorn_Duerkheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

St. Josef in Dorn-D├╝rkheim und Hillesheim
 

 


Zukunft

Die 23 Pfarreien und Pfarrkuratien des katholischen Dekanates Worms ( www.kath-dekanat-worms.de ) werden ab Sommer 2022
im Rahmen des Pastoralen Weges im Bistum Mainz zum Pastoralraum Worms und Umgebung zusammengeschlossen.

Ziel und Aufgabe des Pastoralraumes ist es, alle Menschen mit der Frohe Botschaft von Jesus Christus in Ber├╝hrung zu bringen unter den sich ver├Ąndernden Bedingungen der Zeit in den einzelnen Gemeinden und Kirchorten Kirche und den Glauben lebendig zu gestalten.
Die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger des ganzen Pastoralraumes tragen gemeinsam Verantwortung, zusammen mit vielen ehrenamtlich Engagierten vor Ort die Gemeinden in ihren Aufgaben und Bed├╝rfnissen vor Ort zu unterst├╝tzen und zu f├Ârdern.

 

Kontaktdaten

Pfarrb├╝ro Westhofen:

B├╝rozeit: Donnerstag, 16:00 bis 18:00 Uhr
Am Markt 7, 67593 Westhofen
Tel.: 0 62 44 ÔÇô 90 72 787
E-Mail: Kath-kirche-westhofen@t-online.de
 
Pfarrb├╝ro He├čloch:

B├╝rozeit: Dienstag, 9:00 bis 11:00 Uhr
Kirchgasse, 67596 Dittelsheim-He├čloch
E-Mail: Kath-kirche-westhofen@t-online.de
 
Pfarrb├╝ro Dom und St. Martin / Propst Tobias Sch├Ąfer:

B├╝rozeit: Montag bis Donnerstag, 10:00 bis 12:00 Uhr und Donnerstag, 14:00 bis 17:00 Uhr
Lutherring 9, 67547 Worms
Tel.: 0 62 41 ÔÇô 59 61 60
E-Mail: pfarramt@wormser-dom.de

 

 

 

Drei Kirchen in Dittelsheim-He├čloch

Wer nach Dittelsheim-Hessloch kommt, der Dalbergstra├če folgt, sieht den Turm der katholischen Pfarrkirche St. Jakobus. (Bild links)

F├Ąhrt man die Raiffeisenstrasse weiter Richtung Ortsteil Dittelsheim trifft man die altkatholische Christus Kirche. Sie wurde im Jahr 1890 geweiht. (Bild Mitte)

Die Hauptstrasse weiter sieht man den ÔÇ×sch├Ânsten der vier Heident├╝rme RheinhessensÔÇť jenem romanischen Chor Turm einer alten Allerheiligenkirche, der um 1200 mit einem orientalisierenden Kuppelhelm bekr├Ânt wurde.
Er ist heute Teil der evangelischen Kirche und pr├Ągt auch das Ortsbild von Dittelsheim. (Bild rechts)

drei_Kirchen

 

Die katholischen Pfarrkirche St. Jakobus findet schon 1406 Erw├Ąhnung.
1775 musste die bauf├Ąllige Kirche jedoch aufgegeben werden und fehlende Geldmittel z├Âgerten einen Neubau hinaus.
Eine Glocke war vom Turm gefallen.
Dieser Glockensturz war der ungl├╝ckselige Schlusspunkt hinter einer ganze Serie von Katastrophen,
die die Vorg├Ąnger-Kirche im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg (1618 bis 1648)
und im Pf├Ąlzischen Erbfolgekrieg (1688 bis 1697) heimgesucht hatten.
1701 wurde die Kirche gesch├Ąndet berichtet Pater Franz in seinem Tagebuch.

 

 

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